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Klassisches Projektmanagement hat bald ausgedient

Agile und hybride Vorgehensweisen lösen Wasserfall-Modell & Co ab

Das Ende klassischer Projektmanagement-Methoden wie das Wasserfall-Modell wurde schon häufiger angekündigt. Die Projektplattform GULP hat seine Anwender – Freelancer und Projektanbieter – gefragt, nach welchen Methoden in ihren Projekten vorgegangen wird und welche Vorgehensweisen sich in Zukunft durchsetzen werden. Das Ergebnis unterstreicht den vorherrschenden Trend, auf agile Methoden zu setzen. Der GULP-Umfrage zufolge wurde bei 35% (2013: 25%) der Projekte eine agile Vorgehensweise eingesetzt, 32% (2013: 22%) wählten eine Mischform (hybrid) und 28% (2013: 26%) eine klassische Form. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass immer mehr Unternehmen bewusst eine Methode wählen: Im Jahr 2013 waren bei 17% der Projekte die Methode nicht zu identifizieren bzw. wurde in 10% gar kein bestimmte Vorgehensweise gewählt. Heute sind nur noch bei 4% der Projekte die Methode nicht erkennbar bzw. nur bei 1% ist gar keine Vorgehensweise definiert.

Bessere Kommunikation und Motivation durch agile Methoden
Wie werden Projekte in Zukunft durchgeführt? Auch diese Frage stellte GULP seinen Kunden. Hybrid lautet die Antwort, die 48% gaben. 41% gehen davon aus, dass sich rein agile Methoden durchsetzen und lediglich 4% glauben, dass klassische Vorgehensweisen die Projektarbeit prägen werden. Doch worin liegen die Stärken und Schwächen der jeweiligen Methoden?

Agile Methoden können auf der Haben-Seite für sich eine bessere Kommunikation, höhere Motivation und das frühzeitige Erkennen von Fehlern verbuchen. Gleich gut sind der Umfrage zufolge die Resultate bzgl. der Termin- und Budgettreue. Was die Qualität der Projektergebnisse insgesamt angeht, glauben 45% der Befragten, dass agile Methoden die Nase vorne haben, 51% sahen keine Unterschiede zwischen agil und klassisch und 20% sprechen klassischen Methoden bessere Ergebnisse zu.

 Hier geht’s direkt zur Studie Projektportals GULP