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Prozesse und Strukturen der Linienarbeit auf Anforderungen des Projektmanagements anpassen

  • Im Interview mit dem Software-Hersteller Can Do erläutert Projektmanagement-Experte Klaus Wiedemann, welche Probleme in Unternehmen bei der Umstellung von Linienarbeit auf projektorientiertes Arbeiten entstehen können

  • Aufwandsschätzung und Umsetzungsdauer bei Softwareprojekten besonders problematisch

Bei der Einführung projektorientierter Arbeitsweisen besteht laut Projektmanagement-Experten Klaus Wiedemann die größte Herausforderung in der Anpassung der etablierten Prozesse und Strukturen der Linienorganisation. Bei der Umstellung auf die Anforderungen des Projektmanagements müsse stets zwischen dem Machbaren und dem Wünschenswerten abgewägt werden, sagt Klaus Wiedemann im Gespräch mit Can Do, dem Hersteller der Projektmanagement-Software Can Do project intelligence. Beispielsweise seien speziell in Großkonzernen die Zeiterfassung und das Projekt-Tracking problematisch: „Das ist sofort Betriebsrat-relevant, aber auf der anderen Seite notwendig, wenn man die Aufwandschätzungen für Projekte iterativ verbessern will“, erläutert er.

Utopische Anforderungen insbesondere bei Softwareprojekten
Nach Einschätzung des Diplom-Informatikers trete vor allem bei IT-Projekten häufig ein zu hoher „Freiheitsgrad bei den Anforderungen“ auf: „Bei Softwareprojekten kann es schon mal vorkommen, dass der Anwender gerne ein Auto hätte, das 500km/h schnell fährt, eine Zuladung von zehn Tonnen hat und Platz für eine Großfamilie bietet, aber keinen Sprit braucht“, so Klaus Wiedemann. Darüber hinaus sei es bei Softwareprojekten sehr schwierig, die „Unschärfe bei Aufwandsschätzungen und Umsetzungsdauer“ zu berücksichtigen. Außerdem variiere die Produktivität bei Entwicklern teilweise sehr extrem, was die Planbarkeit weiter erschwere, so der Projektmanagement-Experte, der aktuell ein Dax-Unternehmen im Program Management Office eines Großprojekts berät.

Klaus Wiedemann, der auch Unternehmensgründungen betreut, rät Startups und Freelancern zu einem strikten Prioritätenmanagement. Neben dem Setzen von mittel- und langfristigen Zielen sei es auch hilfreich zu wissen, was man nicht tun will. In einem zweiten Schritt gehe es darum zu entscheiden, „wie viel Zeit man auf bestimmte Themen verwenden will bzw. muss“. Da er in seiner Tätigkeit als selbstständiger Berater kein passendes Tool gefunden hatte, das seinen Anforderungen entspricht, entwickelte er die Selbstmanagement-Software DAISHO, die die Themen Terminkoordination, Kontakte, Zeitplanung und –Budgets, Aufgabenverwaltung und E-Mail-Organisation beherrscht.

 

Hier geht's zum vollständigen Interview mit Klaus Wiedemann von Daisho Blacksmith.

 

Über Klaus Wiedemann
Klaus Wiedemann arbeitet seit mehr als 18 Jahren in den Bereichen Projektmanagement und Business-Development. Der Diplom-Informatiker war hauptsächlich in den Bereichen IT, Financial Services, Automotive und Venture Capital tätig und arbeitete für Unternehmen wie Accenture, BayTechVenture sowie für eine Reihe von Dax-Konzernen. Im Jahr 2006 gründete Klaus Wiedemann das Beratungs- und Software-Unternehmen Daisho Blacksmith (www.daisho-blacksmith.de), das Beratungsdienstleistungen im Bereich Projektmanagement anbietet und das Personal Information Management-Tool DAISHO entwickelt hat. Momentan berät er u.a. einen Dax-Konzern im Program Management Office eines Großprojekts.

Kontakt:
Daisho Blacksmith GmbH
Klaus Wiedemann
Landsberger Straße 293
D-80687 Munich, Germany
Tel +49-89. 58 90 98 98 – 0
E-Mail: info@daisho-blacksmith.com
Internet: www.daisho-blacksmith.de