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Staffing, Ressourcenmanagement

Matrixorganisation: Streitthema Ressourcenmanagement

Wie Konflikte zwischen Projekt- und Abteilungsleiter verhindert werden können

In fast allen Unternehmen gibt es sie, Machtkämpfe zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen (Linie) auf der einen und dem Projektmanagement auf der anderen Seite. Gerade in Matrixorganisationen, in denen die einzelnen Fachbereiche Mitarbeiter für die Projekte bereitstellen müssen, kommt es leicht zu Konflikten. Immer wieder sind sich Projekt- und Abteilungsleiter uneins darüber, wann welcher Mitarbeiter in welchem Umfang für die Projektarbeit zur Verfügung stehen soll. Die Digitalisierung mit zahlreichen fachübergreifenden Vorhaben, der Ruf nach mehr Agilität in der Organisation und der Fachkräftemangel sorgen dafür, dass dieses Konfliktpotenzial immer größer und explosiver wird.

Die jeweiligen Standpunkte sind recht einfach nachvollziehbar: Während die klassische Linienorganisation für Standardprozesse, klare Hierarchien, bekannte Berichts- und Entscheidungswege sowie für eine hohe Plan- und Vorhersehbarkeit steht, unterliegen Projekte eher agilen, änderungsanfälligen Vorgehensweisen, sind teambetont, haben eigens eingerichtete Berichts- und Entscheidungswege und ihr Verlauf ist aufgrund ihrer Dynamik nur beschränkt vorhersagbar.

Weitere Möglichkeiten, wie Sie Konflikte zwischen Projekt und Linie vermeiden können, haben wir für Sie in einem Dokument zusammengefasst.

Die Ursachen des Konflikts zu kennen, ist die eine Sache. Die andere Sache ist, den Konflikt zu vermeiden. Dabei helfen im Wesentlichen Fokussierung und Transparenz. Sehr häufig traut und mutet sich eine Organisation zu viele Aktivitäten gleichzeitig zu. Die Folge davon ist, dass die Mitarbeiter überlastet und teilweise auch überfordert sind, was sich sowohl auf ihre fachlichen Tätigkeiten in ihre Abteilungen als auch auf ihre Projektarbeit negativ auswirkt. Hier sollte sich die Organisation auf das Wichtige und Machbare beschränken.

Doch was ist das Machbare? Transparenz schafft ein zentrales System, aus dem heraus alle Tätigkeiten und Aktivitäten der Mitarbeiter geplant werden. Überlastungen werden hier schnell und einfach sichtbar. Mit einer solchen Kapazitätsplanung im 360° Modus ist auch die Basis für eine klare Kommunikation gegeben, die wiederum die Abstimmung zwischen Projekt und Linie vereinfacht.