Das Risikomanagement ist fester Bestandteil professionellen Projektmanagements

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Ein umfassendes, vollständiges Risikomanagement in Echtzeit trägt unmittelbar zum Gelingen oder Scheitern eines Projekts bei.


Risiken in einem Projekt sind vielfältiger Natur

BombeUnabhängig davon, wie – scheinbar – klein und einfach oder wie – zugegeben – komplex und umfangreich ein Projekt ist, es ist immer mit einer Vielzahl an Risiken verbunden. Ein Teil der Gefahren kann bereits zu Beginn des Vorhabens bekannt sein. Die meisten Probleme werden erfahrungsgemäß jedoch erst im Verlauf eines Projekts sichtbar. Das professionelle Risiko-management macht es möglich, diese Risiken rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.

 


Der Grund für das Risikomanagement im Projekt

Man führt in Projekten ein Risikomanagement durch, um allgegenwärtige Projektrisiken frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Dazu zählen alle Ereignisse, die den Projektverlauf oder das Projektziel beeinflussen und dadurch die Zeit-, Budget- oder Qualitätsvorgaben verändern. Zu unterscheiden sind dabei insbesondere:


Die unternehmerischen Risiken

Zum unternehmerischen Risiko gehört beispielsweise eine Ressourcenverknappung, die durch fehlende Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit den falschen Skills (Fähigkeiten) verursacht wird. Dieser Ressourcenmangel und Skillmangel beeinflusst direkt das Projektergebnis, da die Aufgaben nicht zur vereinbarten Zeit und nicht in der festgelegten Qualität durchgeführt werden können. Ebenfalls können im laufenden Geschäftsbetrieb finanzielle Budgetverknappungen auftreten.


Die wirtschaftlichen Risiken

Dazu zählt beispielsweise eine erfolgreiche Vermarktungskampagne eines Wettbewerbers, die die Kunden am Markt besser anspricht oder der plötzliche Verlust wichtiger Kunden, der zu Umsatzeinbußen führt.

Die technischen Risiken

Dies kann der Ausfall von technischen Einrichtungen oder eine Störung in der Logistikkette sein, die den eigenen Produktionsprozess beeinträchtigt.


Die rechtlichen Risiken

Selbst bei Einhaltung höchster Sorgfalt sind rechtliche Auseinandersetzungen, die das Unternehmen Zeit und Geld kosten, kaum zu vermeiden.


Die externen Risiken

Dies sind die Faktoren, auf die das Unternehmen keinen – oder kaum einen – Einfluss hat. Dazu gehört beispielsweise schweres Unwetter, unerwartete politische Entwicklungen oder Angriffe durch die Medien.

Diese Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu überwachen, um – im Fall der Fälle – darauf bestmöglich reagieren zu können, ist die grundlegende Aufgabe des Risikomanagements im Projekt.


Die 7 wichtigsten Schritte und Phasen des Risikomanagements im Projekt

Das erfolgreiche und zielgerichtete Risikomanagement im Projektmanagement lässt sich in folgende sieben Schritte unterteilen:

  • Die Identifikation der Risiken
    Hierbei geht es um die Abschätzung der möglichen Gefahrenquellen. Dabei ist es hilfreich auf die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten
    zurückzugreifen und zu sehen, welche Entwicklungen bisher solche Projekte beeinflusst haben, welche Probleme dabei überraschend aufgetreten sind und welche sich im Vorfeld bereits angebahnt haben.

  • Die Bewertung der Risiken
    Nicht jedes Risiko ist für den Erfolg eines Projekts tatsächlich ausschlaggebend. Die Bewertung ist deshalb dafür da, die Prioritäten zu
    setzen und sich anschließend auf die Gefahren zu konzentrieren, die mit
    hoher Wahrscheinlichkeit eintreten werden oder einen großen Schaden verursachen können.

  • Die Entwicklung der Lösungswege
    Bei der Entwicklung der passenden Strategie, um die Risiken optimal zu bewältigen, kommt es ganz entscheidend auf die vorherige Risikobewertung an. Die Risiken, die großen Schaden verursachen können, sollten von vornherein bestmöglich vermieden werden. Be anderen Risiken ist es wiederum ausreichend, wenn die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens – oder ihre Auswirkung – reduziert wird. Das gilt ebenfalls für Faktoren, die nur von geringer Bedeutung oder sehr unwahrscheinlich sind. Diese Gefahren können im Projektmanagement beim Risikomanagement schlichtweg akzeptiert bzw. ignoriert werden.

  • Die Definition der Maßnahmen
    Für die Risiken, die nicht akzeptiert werden können, sollten im
    Projektrisikomanagement wirkungsvolle und schnelle Maßnahmen festgelegt werden, die ergriffen werden, sobald das Risiko eintritt.

  • Die Umsetzung der Maßnahmen
    Für die Umsetzung der Lösungen ist es von großer Bedeutung, eine klare
    Verantwortung festzulegen, damit im kritischen Fall sofort die richtige Person – nach der definierten Vorgehensweise – dem Risiko begegnen kann.

  • Die Überprüfung der Auswirkungen
    Sind die Risiken tatsächlich eingetreten, ist es höchst ratsam, anschließend die Wirkung der ergriffenen Maßnahmen zu überprüfen. Dies hilft dem Projekt Risikomanagement, das Vorgehen weiter zu entwickeln, zu verbessern und zu optimieren.

  • Die fortlaufende Überwachung der Risiken
    Die interne Bewertung der einzelnen Risiken kann sich mit der Zeit
    verändern. Dies kann daran liegen, dass die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten sich erhöht hat. Es kann aber auch dazu kommen, dass der zu erwartende Schaden größer werden könnte als angenommen. Deshalb ist es für das Risikomanagement im Projektmanagement sehr wichtig, die bekannten Risiken zu überwachen und in regelmäßigen Abständen neu zu
    bewerten.

 


Die Lösungen von Can Do für erfolgreiches Risikomanagement in Projekten 

Die modernen Projekte sind oft komplex, vielschichtig und umfangreich. Dies gilt auch dann, wenn ursprünglich scheinbar nur eine einfache Aufgabe zu erledigen war. Deshalb ist es ratsam, die Prozesse mit einer Projektmanagement Software zu steuern.

Ob für klassisches oder für agiles Projektmanagement, Can Do bietet ein umfangreiches Projektmanagement Tool, dass das Risikomanagement im Projekt sicher, schnell und einfach umsetzt. Insbesondere dem Ressourcenmangel und Skillmangel lässt sich mit der Can Do Software für professionelles Risikomanagement optimal entgegenwirken, da die Risikomanagement Software von Can Do den bestehenden oder den – bei frühzeitiger Planung – zu erwartenden Mangel in Echtzeit abbildet. Aus diesen Erkenntnissen können Weiterbildungen oder Recruiting Prozesse abgeleitet werden. Ebenfalls unterstützt die Künstliche Intelligenz von Can Do das Risikomangement durch die Ausgabe von Handlungsempfehlungen. Diese reichen vom sofortigen Eingreifen über das Beobachten bis zum Ignorieren eines Risikos und unterstützen den Projektleiter bei der Bewertung der Risiken. Er wird in die Lage versetzt, schnell gute Entscheidungen zu treffen und spart Zeit.

 

Fazit

Das professionelle Risikomanagement ist für jedes Projekt von größter Bedeutung. Es entscheidet oft zwischen dem Gelingen und dem Scheitern des gesamten Vorhabens. Deshalb ist die Auswahl des richtigen Partners, der Sie – mit seinem Wissen und seiner Erfahrung – optimal unterstützt, sehr wichtig.

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Redaktion Can Do
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Unser Team veröffentlicht an dieser Stelle Best Practices aus dem Projekt- und Ressourcenmanagement.