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TECHNOLOGIE

Was KI heute schon leistet

Künstliche Intelligenz: Schreckgespenst oder Chance?
Michael Fenske
29.03.2021 | 3 min Lesezeit

Projektmanagement Software

KI-basierte Software

Künstliche Intelligenz

Für die Älteren ist sie mit die unheilvollste Technologie in der Science-Fiction – für die Jüngeren vor allem ein Buzzword aus dem Marketing: Künstliche Intelligenz (KI) beziehungsweise Artificial Intelligence (AI) auf Englisch. Aber was kann KI für dich sein? Wir machen uns auf die Spurensuche…

Was KI heute schon leistet

KI ist bereits im Alltag angekommen

2018 führte Google auf seiner Entwicklerkonferenz I/O den Mitschnitt eines Telefonats vor. Dabei ging es darum, dass jemand in einem Friseursalon anrief, um dort einen Termin zu vereinbaren.

So weit, so unspektakulär. Außer, dass die Anruferin kein Mensch war, sondern Googles AI-Assistent mit dem Namen Duplex. Spätestens jetzt wurde es offensichtlich: KI ist gekommen, um zu bleiben.

Künstliche Intelligenz wird sich so in unseren Alltag integrieren, dass sie immer weniger als etwas Künstliches wahrgenommen wird. In manchen Teilen des täglichen Lebens ist sie bereits seit Jahren präsent – vielleicht nicht so effektvoll wie Duplex, aber bereits erstaunlich effizient.

Zu den Routine-Aufgaben, die Künstliche Intelligenz längst übernommen hat, gehören zum Beispiel:

  • Maschinelle Übersetzungen
  • Nachrichtengenerierung
  • Data Mining und Text Mining
  • Handschrifterkennung
  • Sprachassistenten
  • Steuern von fahrerlosen Autos
  • Chatbots

Wenn du dir die Liste ansiehst, wird dir wahrscheinlich auffallen, dass so manche Alltagsaufgabe fehlt – zum Beispiel die Kaufempfehlungen im Onlinehandel oder die Routenberechnung im Navi. Der Grund: Hinter solchen eher einfachen Aufgaben steht meist „nur“ ein Algorithmus, also eine klare Handlungsvorgabe für die Software.

Wenn du dir einen Eimer Farbe bestellst und dir vom Versandportal ein Pinsel vorgeschlagen wird, ist das keine Schlussfolgerung, für die es Künstliche Intelligenz bräuchte. Was zur Frage führt: Was ist denn eigentlich die Definition von KI?

Künstliche Intelligenz: Definition und Abgrenzung

Es wurde eingangs bereits erwähnt: Künstliche Intelligenz hat eine erstaunliche Karriere hingelegt – vom Schreckensszenario vieler Science-Fiction-Romane (in dem zu Künstlicher Intelligenz immer auch menschlicher Größenwahn gehört) hin zur Allzweckwaffe für Marketing, Vertrieb und Softwareentwicklung.

Dieser Aufstieg hat dazu geführt, dass so manche Software mit dem Gütesiegel KI wirbt, die gar nicht den Kriterien entspricht. Zudem fehlt es an einer klaren, einheitlichen Definition. Denn wie ließe sich Intelligenz, noch dazu künstliche, messen und abgrenzen?

Zumal Künstliche Intelligenz auch keine eigene Intelligenz aufweist, sondern nur intelligente Entscheidungen gemäß menschlicher Definition trifft. Dennoch gibt es einige Punkte, auf die man sich einigen kann, die „echte“ Künstliche Intelligenz von „normalen“ Algorithmen unterscheidet:

  • KI besteht aus Algorithmen – aber nicht umgekehrt.
  • KI besitzt die Fähigkeit zu maschinellem Lernen (ML), meist auf Basis von künstlichen neuronalen Netzen. Diese ahmen das menschliche Gehirn nach.
  • KI trifft autonom Entscheidungen auf Basis gegebener (möglichst umfangreicher) Daten.


KI ist also in der Lage zu lernen – und kann dies umso besser, je mehr Daten sie zur Verfügung gestellt bekommt. Diese Informationen werden ihr entweder von Menschen antrainiert oder sie sammelt sie selbst im Laufe der Zeit. Somit kann sie mit zunehmender Erfahrung auch immer besser werden. Je nach Ausprägung spricht man hier auch von „Deep Learning“.

Alle KI-Anwendungen, denen du heutzutage begegnest, entsprechen übrigens der sogenannten schwachen KI. Sie ist auf einzelne Themenbereiche spezialisiert. Starke KI wäre dagegen dem Intellekt des Menschen in seiner Gesamtheit ebenbürtig (oder überlegen).

Während schwache KI weitverbreitet ist, findet starke KI nur in Denkmodellen und in der Science-Fiction statt. Noch.

Künstliche Intelligenz: Beeindruckend, nicht beängstigend

Laut Statista wird für das Jahr 2025 mit ca. 31,2 Milliarden US-Dollar Umsatz mit Unternehmensanwendungen im Bereich KI gerechnet – eine Zahl, die den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Wirtschaft verdeutlicht. Aber KI bzw. AI beeindruckt noch mehr mit seiner Leistung – werfen wir einen Blick auf beispielhafte aktuelle Errungenschaften:

  • Dank KI wird die Bildqualität bei Videokonferenzen mit schwacher Bandbreite verbessert – die KI berechnet die Gesichtsbewegungen, statt Bewegtbilder zu senden. (Link)
  • Eine KI hat die Mischung (Blend) für einen schwedischen Whisky berechnet. (Link)
  • KI unterstützt Naturschützer dabei, die Bestände bedrohter Tierarten zu erfassen. (Link)
  • Dank KI kann eine neuartige Handprothese eigenständig lernen und mit Gedanken gesteuert werden. (Link)
  • KI verbessert die Tumordiagnostik. (Link)


Übrigens: Für alle, die tiefer in das Thema KI einsteigen wollen, gibt es beispielsweise die Plattform „Lernende Systeme“. Dort findest du sogar eine „KI-Landkarte“ für Deutschland.

Künstliche Intelligenz in Can Do

Fassen wir nochmal zusammen: Eine Künstliche Intelligenz kann, wenn sie mit entsprechenden Daten versorgt wird, selbstständig (und schneller als der Mensch) Entscheidungen treffen. Hört sich das nicht genau nach dem Werkzeug an, das du auch in der täglichen Arbeit im Projektmanagement brauchen könntest?

Die PM-Software Can Do setzt Künstliche Intelligenz dort ein, wo sie ihre Stärken besonders gut ausspielen kann: im Ressourcenmanagement. Die KI strukturiert und verdichtet die Datenmengen, die zur Entscheidungsfindung bei der Ressourcenplanung beitragen, wägt die Verfügbarkeit und die Fähigkeiten aller Ressourcen im Unternehmen ab und setzt sie so ein, dass sie dein Projekt am besten unterstützen.

Und das blitzschnell. Wie es sich für eine richtige KI gehört, lernt Can Do außerdem beständig dazu. Die Künstliche Intelligenz wird also mit jeder Herausforderung besser!

Fazit

Die Frage vom Anfang, ob KI eine Chance oder ein Schreckgespenst ist, stellt sich heutzutage eigentlich gar nicht mehr: Zu oft hat „schwache“ Künstliche Intelligenz bereits ihren großen Nutzen bewiesen.

Sei es in Wissenschaft und Forschung, bei alltäglichen Anwendungen oder bei der Software-Optimierung – wie im Fall von Can Do. Ob „starke“ Intelligenz eher das Potential hat, "dem Mensch" gefährlich zu werden, ist nichts anderes als Zukunftsmusik, Spekulation und Phantasie. Und bis dahin macht KI uns allen das Leben – und dir die Arbeit im Projektmanagement – leichter!

Quellen & Inspiration: spiegel.de, wikipedia, golem.de, microsoft.de, wikipedia, statista.de

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Michael Fenske

GESCHRIEBEN VON

Michael Fenske

Michael Fenske ist als freiberuflicher Fachjournalist für Can Do tätig. Soft Content ist sein Schwerpunkt – denn: „Unterhaltung ist der leichtere Weg zum Wissen“.

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