KARRIERE

Hard & Soft: Topskills für Topjobs

Acht Fähigkeiten, mit denen du nicht nur uns überzeugst
Frank-Martin Lauterwein
10.03.2021 | 4 min Lesezeit

Skill- und Ressourcenmanagement

Digitale Transformation

Skillmanagement

Wir von Can Do stellen derzeit unser Marketing-Team neu auf. Ein spannendes, aber auch kniffliges Vorhaben. Die Hard Skills, die unsere neuen Mitarbeiter drauf haben müssen, die sind schnell definiert. Bei den Soft Skills fällt es deutlich schwerer, Prioritäten zu setzen. Letztlich entstand aus den Überlegungen zum Thema "ja, wen brauchen wir denn?" eine klassische Top-Liste, die wir hier und heute mit dir teilen.

Hard & Soft: Topskills für Topjobs

Hard Skills sind spezifische, erlernbare Fähigkeiten, die man definieren und messen kann. Eindeutige Beispiele sind Office-Kenntnisse, Datenanalyse oder Scrum. Soft Skills kann man zwar bis zu einem gewissen Punkt sogar definieren, aber so richtig messen kann man sie nicht. Liebe zum Detail, Teamarbeit oder kritisches Denken sind drei Paradebeispiele für diese "weichen Skills".

4 Hard- und 4 Softskills,
mit denen du nicht nur uns überzeugst

Oft sind es die Soft Skills und nicht die Hard Skills, die ein Projekt oder gar ein ganzes Unternehmen ausbremsen. Das sieht man allerdings meist erst auf den zweiten Blick, wenn bereits Sand im Getriebe ist. Letztlich sind beide Säulen gleich wichtig und es ist der Mix aus beidem, der im besten Falle zur Beförderung und im schlechtesten zum Rausschmiss führt.

Die vier wichtigsten Hardskills

Schreibkompetenz

Überraschend oder nicht: Orthographisch korrektes Schreiben und eine geradlinige Ausdrucksweise sind die Grundlage für alles. Wenn du in deiner Bewerbung oder in deinem Lebenslauf schluderst, ist es vorbei, bevor es beginnt. Schreibkompetenz matters.

Klar: Heutzutage tippt man oft und viel mit flinken Fingern am Smartphone und gewöhnt sich unsauberes Schreiben an. Im Business ein No-Go. Mach den Duden zu deinem Freund. Oder zu deiner Freundin.

Öffentliches Reden

Schätzungsweise drei von vier Menschen leiden unter Sprachangst, wer hätte das gedacht? In einem Unternehmen ist in unterschiedlichen Situationen Redegewandtheit gefragt, nicht nur bei den Klassikern „in Meetings präsentieren“ oder im Kundengespräch.

Es ist wichtig, dass du dich klar ausdrückst und ohne Umschweife auf den Punkt kommst. Sprachlich galante Diskussionen, die ins ergebnislose Nirwana führen, sind hingegen zu vermeiden.

„Sprechen vor Menschen“, das kann man in kleinen Schritten erlernen – ein umfangreiches Rhetorik-Seminar schießt jedoch meist über das Ziel hinaus. Nur nicht übertreiben.

Datenanalyse

Von Excel – der Mutter aller datenverarbeitenden Monster bis hin zu Python, Tableau oder Can Do – Datenanalyse ist in praktisch jeder Branche von größter Bedeutung. Keine Social Media-Kampagne ohne Zahlen. Kein Newsletter ohne Klickrate. Kein Blogpost ohne Trafficanalyse.

Unternehmen brauchen qualifizierte Mitarbeiter, die Daten organisieren und analysieren können, um ihnen aussagekräftige Einblicke in Verkäufe, Kunden, Finanzen und praktisch alles andere zu geben, was gemessen werden kann.

Zeitmanagement & Projektmanagement

Ohne ordentliches Zeitmanagement, insbesondere im Homeoffice, wirst du gnadenlos scheitern. Letztlich ist Zeitmanagement oft aber nicht viel mehr als die gute alte Tugend "Disziplin". Wenn du galant zwischen privater Chatnachricht auf dem Smartphone und Tasks in Jira priorisieren kannst, dann stehst du auf der Siegerseite.

Verlässliches Zeitmanagement ist die Basis für funktionierendes Projektmanagement, das heute bis zu einem gewissen Level jeder drauf haben sollte. Auch du. Dabei darf es keine Rolle spielen, wie ein Unternehmen seine Projekte organisiert: Kanban, Scrum, Excel, ein Stück Papier –  du musst dafür sorgen, dass es läuft.

Die vier wichtigsten Softskills

Kommunikationsfähigkeit

Gute Kommunikation ist so wichtig, weil sie ein besseres Verständnis fördert und dir hilft, Konflikte zu lösen und Vertrauen und Respekt aufzubauen. Auch kreative Ideen gedeihen deutlich besser, wenn die Kommunikation passt.

Wir kommunizieren auf vielfältige Weise, auch durch die Körpersprache im Gespräch. Das ist online schon deutlich anders als "vor Ort" in einem Meeting, in dem alle oder die meisten physisch anwesend sind. Und natürlich: Manchmal ist aufmerksames Zuhören die beste Form der Verständigung.

Zur perfekten Kommunikation zählt auch: nachfassen, zusammenfassen und in die Wege leiten. Am Ende einer erfolgreichen Kommunikation sollten stets klare Ziele oder Actions festgelegt – und verstanden werden.

Teamwork

Ganz gleich ob du auf dem Papier ein "Lead", ein "Director" oder ein "Junior" bist. Wenn du nicht in einem Team arbeiten kannst, das mal so, mal so aufgestellt sein kann, dann wirst du nicht sonderlich weit kommen. Und im Team zu arbeiten heisst natürlich nicht "bisschen mitmachen", du musst mittendrin sein!

Ein produktives Teammitglied kennt seine Verantwortlichkeiten und Stärken und setzt diese zum Vorteil des Teams ein, immer das Ziel vor Augen. Und das Gesamtziel ist nicht automatisch dein persönliches Ziel, ganz im Gegenteil: Individuelle, granulare Interessen stehen beim Teamwork ganz hinten an. Akzeptiere es. Sei ein Teamplayer.

Kritisches Denken / Fähigkeit Probleme zu lösen

Wenn du Probleme ohne Aufsehen einfach löst, anstatt ständig davon zu sprechen und zu erwarten, dass dir jemand hilft, dann überzeugst du deinen Boss. Ist dein kleines, ganz persönliches Problem mit Task XY wirklich so vertrackt, dass man es nur in einem großen Meeting klären kann? Eher selten.

Genau so wichtig ist es aber auch, immer dann kritisch zu werden, wenn die Gefahr besteht, dass etwas falsch läuft oder zumindest in die verkehrte Richtung. Erstickt dein Team in Prozessen und verliert sich auf Umwegen zu Lösungen wegen irrer Abläufe und du hast einen Plan? Zögere nicht, dich an das große Ganze zu wagen!

Anpassungsfähigkeit / Flexibilität

Zumindest technologisch dreht sich die Welt immer schneller – diesen Rhythmus musst du mitgehen, ohne dabei über jedes Stöcklein zu springen. Gestern war es Myspace, heute ist es Instagram, morgen eher nicht Clubhouse – wieso, weshalb, warum - du weisst Bescheid.

Technologien treiben neue Arbeitsweisen an, definieren Standpunkte und legen Ziele fest. Wenn es drauf ankommt, musst du manchmal gleich zwei 180 Grad-Drehungen direkt hintereinander hinlegen. Nur so kommst du bei dem Tempo, das Veränderungen manchmal vorgeben, mit.

Bist du so flexibel, dass du auch spontan Tasks eines Kollegen übernehmen kannst, wenn die Hütte brennt, obwohl sein Job schon anders als deiner ist? Sei agil und mache viel!

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Frank-Martin Lauterwein

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Frank-Martin Lauterwein

Frank-Martin Lauterwein ist Head of Content. Wenn es sein internes Ressourcenmanagement zulässt, schreibt er auch hier – im Can Do Blog.

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