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Softwareentwicklung: Agiles und klassisches Projektmanagement

Projektmanagement-Interview mit Anoush Hendizadeh

Anoush Hendizadeh ist Leiter der Entwicklungsabteilung bei Can Do. Der Informatiker hat für die Weiterentwicklung der Projektmanagement-Software Can Do project intelligence eine Mischform aus agilem und klassischem Projektmanagement gewählt. Nach den größeren Entwicklungsschritten Website von Can Do werden nun alle Entwicklungsschritte und Neuerungen tagesaktuell vorgestellt. Aber auch die Behebung von Bugs wird auf dieser Seite kommuniziert. Ist dies aus Entwicklersicht nicht etwas zu viel Offenheit?
Anoush Hendizadeh: Ich bin der Auffassung, dass Transparenz Vertrauen schafft. Es ist kein Geheimnis, dass trotz sorgfältiger Entwicklungsarbeit und intensiven Tests noch Fehler auftreten können. Wir sind dann sehr dankbar, wenn Anwender uns diese Bugs melden. Wir möchten nicht, dass unsere Kunden uns als Blackbox wahrnehmen, deshalb veröffentlichen wir auch, wann wir den gemeldeten Bug gefixed haben.

Can Do: … und Sie haben die Kunden bei der Weiterentwicklung der Software verstärkt mit ins Boot geholt.
Anoush Hendizadeh: Wir haben bezüglich der Weiterentwicklung unserer Software noch sehr, sehr viele Ideen. Aus dieser Fülle von möglichen Erweiterungen können unsere Kunden abstimmen, welche Features sie als erstes realisiert wissen wollen. Dafür stellen wir dann einen Teil unserer Entwicklungskapazität zur Verfügung. Ich finde diese Vorgehensweise sehr spannend. Schließlich haben auch wir Feature-Favoriten und sehen nun, wie diese in der Gunst unserer Kunden stehen. Die Abstimmung wird übrigens sehr intensiv von unseren Kunden genutzt. Gerade haben wir die erste Abstimmung abgeschlossen und werten sie aktuell aus. Darauf folgt entsprechend die interne Entwicklungsplanung und die ersten Features aus dieser Abstimmung möchten wir im September fertigstellen.