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Innovationsprojekte: Deutsche Industrie tut sich schwer

Mangel an Fachkräften und kein effizientes Ressourcenmanagement

Innovationsprojekte

Innovationsprojekte strukturieren

Obwohl Produktinnovationen für die deutsche Industrie ein entscheidender Erfolgsfaktor im internationalen Wettbewerb sind, haben die Innovationsprojekte in den Unternehmen noch deutlich Luft nach oben. Wie eine Studie der Staufen AG ergab, bei der mehr als 150 Unternehmen befragt wurden, klagen 75% der Industriebetriebe über zu viele parallel laufende Innovationsprojekte, 45% über eine fehlende interne Flexibilität und 43% über einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern.

Das Ziel, mehr Neuheiten in kürzerer Zeit auf den Markt zu bringen, sei so für viele nicht zu schaffen, resümiert die Unternehmensberatung Staufen. Sie seien damit nicht ausreichend in der Lage, schnell Kapazitäten in erfolgversprechende und profitable Vorhaben zu lenken. „Auch wenn dies auf den ersten Blick widersprüchlich klingen mag: Kreativität in der Innovationsarbeit folgt einem strukturierten Prozess“, so Staufen-Vorstand Martin Haas.

Der könnte so aussehen: Das Priorisieren von Vorhaben und Innovationsideen findet idealerweise in einem Portfolio statt, in welchem die personellen und finanziellen Aufwände ebenso hinterlegt werden wie der erwartete Nutzen. Darauf aufbauend werden die Vorhaben dann priorisiert. Schließlich kann analysiert werden, in welcher Reihenfolge die einzelnen Vorhaben umgesetzt werden können, wann welches Personal zur Verfügung steht und wie lange es in den jeweiligen Projekten gebunden ist. Über ein entsprechendes Multiprojektmanagement-Tool, das auch die einzelnen Fachabteilungen in seine Kapazitätsberechnungen miteinbezieht, aus denen das Projektteam gebildet wird, können so die verschiedenen Projekte parallel bzw. überlappend realisiert werden. Personelle Engpässe werden frühzeitig erkannt und können über die Priorisierung der einzelnen Vorhaben aufgelöst werden. Grundlage dafür ist ein umfassendes Ressourcenmanagement, das auch inakkurate Zeit- und Aufwandsangaben, die in der Regel mit Innovationsprojekten verbunden sind, verarbeiten kann.

 Weitere Informationen zu der Studie gibt es auf der Website der Staufen AG